>> verwirrung stiften

Dass sich Bundesregierung und einige Provider darauf geeinigt haben, Sperren auf DNS-Basis gegen die Verbreitung von Kinderpornografie einzusetzen haben ja inzwischen die meisten mitbekommen. Dass es nichts nützt sollte eigentlich auch bekannt sein.

Dass es schadet, hmm, nunja, dazu gibt es verschiedene Standpunkte – genauso wie dazu, das alles durch Nutzung eines alternativen DNS-Servers hinter sich zu lassen. Ich persönlich finde das ja legitim, Frau von der Leyen sicher nicht (aber sie gibt ja auch immer die heilige Ursula), und die Frau Zypries, die ist sich da wohl irgendwie nicht sicher. Brigitte denkt nach, so scheint es.

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>> das leben ist schön

Sie haben unterschrieben: Gestern schlossen das Bundesfamilienministerium und eine Gruppe von fünf Internetprovidern einen Vertrag, in dem die Sperrung kinderpornografischer Angebote über so genannte ‚Schwarze Listen‘ geregelt ist.

Für die moderne Internautin sieht das ganze wie blanker, werbewirksamer Aktionismus aus – der Einstieg in Zensurmaßnahmen ist es ohnehin, und vollkommen wirkungslos obendrein. Erschütternd ist dabei, dass wirkliche Maßnahmen gegen die Anbieter unterbleiben. Anstatt in konzertierten, multinationalen Aktionen gegen Provider vorzugehen, die auf ihren Servern Platz für Bilder und Videos bieten, in denen (nicht nur) Kinder sexuell ausgebeutet werden, lullt die Bundesregierung die breite Masse der Bevölkerung mit einer Maßnahme ein, die über ein plakatives ‚Wir tun was‘ nicht hinausgeht.

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