@1und1: Ihr seid – mit Verlaub – penetrante Arschlöcher

Da kündigt man ein Paket beim Provider aus Montabaur, und der Gründe hat es viele. Die Kundin hat es sich halt vor Jahr und Tag andrehen lassen. Kommt vor. Also klickt man sich durch die Oberfläche des Hostingpanels. Stöbert hier und dort, und stellt dann fest, dass die wirklich interessanten Buttons (wie zum Beispiel zur Kündigung einer Inklusivdomain) mit entschlossenem Scrollen nach unten sowie einem beherzen Klick auf ‚Mehr anzeigen‘ erreichbar sind.

Nun gut. Man findet die Buttons. Man klickt dreizehnmal auf etwas, das mit ‚Ich will Euch Bagaluten wirklich verlassen‘ beschriftet ist. Und man denkt, man hat es nach dem dreizehnten Button endlich mal hinter sich.

Und dann. Dann, Herr Müller.

Dann folgt das Grauen. Continue reading

Time to leave?

10492046_678029655626192_8249882746397091963_nDeutschland im Sommer 2014: Während Gesamt-Israel von palästinensischen Eiferern (und nichts anderes heißt ‚Hamas‘) im Minutentakt mit selbstgebauten Raketen überschüttet wird, das Land durch Angriffe auf den einzigen internationalen Flughafen von der Außenwelt quasi abgeschnitten wird, gleichzeitig durch ausgedehnte Tunnelsysteme dieselben Eiferer in den Süden Israels eindringen um mal eben einen grenznahen Kibbuz zu überfallen … während  vieler kleiner Ereignisse, die sehr deutlich machen, das militärische Auseinandersetzungen ein politisches Problem nicht lösen kann tobt in Deutschland, dem Land, in dem ich nahezu 50 Jahre lebe, eine Debatte, in der sich der Chefredakteur der Bild und der stellvertretende der BamS sich öffentlich über die Zulässigkeit von polarisierenden und polemischen Kommentaren streiten. Der Bundespräsident sagt, was er sagen muss, und gleichzeitig landet ein Taz-Redakteur auf der Intensivstation, skandieren Demonstranten „Tod den Juden“ und „Sieg heil!„. In Wuppertal werden Molotow-Cocktails auf die Synagoge geworfen, und der ‚antizionistische Flügel der Linken‚ macht gemeinsame Sache mit den Faschisten von der NPD.

Immer dabei die ‚Kindermörder‚-Verleumdungen, die ja nun auch schon eine gewisse Tradition haben – wohlgemerkt geäußert von Menschen, die nichts dabei finden, Raketenarsenale in Schulen zu lagern und es anscheinend auch für Folklore halten, wenn Hamas-Kämpfer mal eben 2000 Raketen mitten in eine Zivilgesellschaft hineinschießen.

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