Berlin: Pädophilie-Debatte erreicht nach den Grünen auch die Senatsverwaltung

In den 70er-Jahren hat die Berliner Senatsjugendverwaltung Jugendliche bei vorbestraften Pädophilen untergebracht, wie ein Gutachten zeigt. Das Vorgehen war Teil eines erzieherischen Experiments. Vieles spricht dafür, dass die pädophilen Netzwerke weiter bestehen. Ihr langjähriger Wortführer bei den Grünen, Kurt Hartmann, wechselte zunächst zur Linkspartei nach Brandenburg, wo er noch 2009 Sprecher der Arbeitsgemeinschaft Sexualstrafrecht war.

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Das Petze-Institut, die Grünen und eine astreine Kinderporno-Connection – Landesaktionsplan Vielfalt (20)

Man ist ja Kummer gewohnt, wenn man sich mit Zustandekommen und Inhalten des Landesaktionsplans „Echte Vielfalt“ für Schleswig-Holstein beschäftigt. Dabei ist vieles zu finden: Gedankenlosigkeit, Vorteilsnahme, Korruption, Überforderung, Dreistigkeit. Was allerdings in dieser Form dann doch überraschte war eine astreine Kinderporno-Connection bei der Mitarbeit an den Materialien des Petze-Instituts. Wieder einmal bewahrheitet sich, dass man sehr genau hinschauen sollte, mit wem man da eigentlich zusammenarbeitet. Das Petze-Institut und seine Geschäftsführerin Ursula Schele hat das genauso wenig getan wie der LSVD, der den Auftrag zur Materialerstellung im Gegenzug für eine Beauftragung einer Vorständin für den Relaunch der Petze-Instituts-Webseite vergeben hatte. Und auch schwul-lesbische Vereine im Land schauen weg.

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Dumm oder einfach nur dreist? – Landesaktionsplan Vielfalt (19)

Allerdings fragte man sich doch schon während des vergangenen Jahres, ob diese Entwicklung entweder von der Landesregierung so gewollt war oder ob der LSVD-Landesverband so gut geschmiert hat, dass man sich Dinge außerhalb aller parlamentarischen Kontrolle erlauben konnte und sich dabei so sicher fühlt, dass man noch nicht einmal die Spuren verwischen musste. Je länger ich persönlich die Entwicklung anschaue desto eher denke ich: Sie sind so dreist und gleichzeitig so dumm, dass sie sich nicht vorstellen können, wie man an dieser Selbstbedienung Anstoß nehmen kann.

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Abrissbirne mit Landesförderung – Landesaktionsplan Vielfalt (18)

Es ist immer schön, wenn jemand anders strategische Arbeiten bezahlt. Das entbindet Vereine davon, eigene Mittel für Konzeptentwicklung einzusetzen. Auch der LSVD Schleswig-Holstein nutzt dieses Prinzip, um sich gut aufzustellen. Mit Mitteln aus dem Landesaktionsplan „Echte Vielfalt“ profiliert man sich so als starker Anbieter politischer Arbeit.

Mit Nachhaltigkeit hat das allerdings nicht viel zu tun, vielmehr mit Verdrängungspolitik par Excellence. Es ist bequem, vom Land finanzierte Materialien einzusetzen um den Verband LSVD gut dastehen zu lassen.

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Strukturelle Probleme – Vielfalt Schleswig-Holstein (16)

Schleswig-Holstein ist kein reiches Land, und vor diesem Hintergrund sind die Ansagen im Koalitionsvertrag der rot-grün-blauen Landesrregierung schon sportlich. Darin heißt es, dass das Land Homophobie nicht toleriert und sich entschlossen gegen Ausgrenzung und Gewalt stellen möchte. Das klingt löblich, auch angesichts der Landesfinanzen und der verfügbaren Mittel. Um so wichtiger ist es, dass diese Mittel zielgerichtet eingesetzt werden.

Ist das so? Ein paar Blicke in andere Bundesländer hilft bei der Einschätzung und macht deutlich, weshalb der Landesaktionsplan „Echte Vielfalt“ in Schleswig-Holstein vor dem Scheitern steht.

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#bcki14 – Barcamp Kiel

Vom 22. – 23.  August 2014 fand das Barcamp Kiel statt. Zum fünften mal trafen sich im Kieler Wissenschaftszentrum Menschen, die sich mit Computern und Internet beschäftigen – klingt etwas global nach „ich mach auch was mit Medien!“, und so ist das auch gemeint. Denn die Teilnehmerinnen und Teilnehmer kamen auch dieses mal aus sehr vielen Bereichen. Und wie das so ist, wenn das Programm von allen gemacht wird: Die Themen waren dann auch wieder sehr breit gestreut und reichten  von allgemeinen Strategien beim Publishing über Bastelthemen mit Kleincomputern, Sicherheitsaspekten beim Betrieb von Serverapplikationen im Netz bis hin zum Sportschießen (sic!).

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