Strange fruits

Seltsame Dinge geschehen, wenn man sich als Whistleblowerin betätigt und irgendetwas offenlegt, dass nicht okay ist. Verwundern tut das nicht, denn wer jemandem auf den Fuss tritt, der erwartet eine Reaktion. Dabei läuft es allerdings nicht immer so wie man sich das wünscht – nämlich in Form von ‚Abstellen des Missstands‘.

Ich habe in den vergangenen Monaten relativ viel zu den Verbindungen zwischen LSVD Schleswig-Holstein, der SPD-Landtagsfraktion in Kiel und einem Träger namens Petze-Institut beim Thema ‚Landesaktionsplan echte Vielfalt in Schleswig-Holstein‘ gebloggt. Nein, ich habe nicht erwartet, dass man mich mit Rosen bewirft. Ich habe zunächst erwartet, dass die Beiträge kommentiert werden. Fehlanzeige. Weiterhin habe ich erwartet, dass ich Post in Form einer vorgefertigten Unterlassungserklärung bekomme. Ebenfalls Fehlanzeige. Eine Anfrage zur Gegendarstellung habe ich ebenfalls nicht bekommen, und so scheint es, dass keiner der Beiträge, die in einer Serie über Monate erschienen sind, ernsthafte inhaltliche Fehler aufgewiesen haben, die man jetzt gerichtlich klären lassen könnte, sollte, müsste oder gar wollte.

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Neues von der Admin-Front: Ganz unten.

Ganz unten ist man, wenn man einen Mailserver so konfigiruert, dass er Sender  mit der folgenden Meldung beglückt:

Entschuldigen Sie, aber der Mailserver konnte Ihre untenstehenden Nachrichten nicht zustellen.

I am deeply sorry, but I was not able to deliver your mail to the following addresses:

example@example.com.de : Unable to connect to 127.0.0.1: Connection refused Ich gebe auf, denn ich habe es 20mal versucht und weiß nicht mehr weiter. Berechtigte Beschwerden richten Sie bitte an admin@example.org.

This is a permanent delivery failure. The delivery has been tried 20 times and will not be rescheduled again

#workflows #generationenübergreifend

Gemeinsame Arbeitsabläufe / digital – nondigital, wobei A keine Lust auf Bankingsoftware hat, B gerne Kennzahlen möchte.

Im weiteren Verlauf wird sich A dann

  • (1) bei der Bank einloggen
  • (2) Kontobewegen per C&P nach
  • (3) Word (sic!) schubsen,
  • (4) ausdrucken,
  • (5) an die Steuerberaterin senden, die das dann wieder
  • (6) eintackern lässt (vermutlich in Kasachstan),
  • (7) elektroinisch ans FA sendet die das wiederum
  • (8) elektronisch beantworten, was die Steuerberaterin dann
  • (9) ausdruckt und
  • (10) per Post an meine Schwägerin (A) schickt, die das Papier
  • (11) fotografiert und mir (B)
  • (12) per Mail sendet damit ich (B) das dann in unsere
  • (13) Hausverwaltungssoftware eintackere um an die
  • (14) Kennzahlen zu kommen die schon in
  • (1) beinahe dinglich vorgelegen haben.

Und warum? Ja, das ist eine gute Frage. „Computer stressen mich immer so“ – und damit bewirken, dass aus einem Vorgang, der elektronisch keine 15 Minuten Arbeit macht eine tagfüllende Aufgabe für mehrere Leute wird.

#OMFG

Update: Und dann stellt sich im weiteren Verlauf heraus, dass (A) auch keine Lust darauf hatte, die Schritte (1) und (2) regelmässig auszuführen. „Ich sehe den Sinn darin nicht.“ – immerhin.

#Kopf #Tischplatte

Berlin: Pädophilie-Debatte erreicht nach den Grünen auch die Senatsverwaltung

In den 70er-Jahren hat die Berliner Senatsjugendverwaltung Jugendliche bei vorbestraften Pädophilen untergebracht, wie ein Gutachten zeigt. Das Vorgehen war Teil eines erzieherischen Experiments. Vieles spricht dafür, dass die pädophilen Netzwerke weiter bestehen. Ihr langjähriger Wortführer bei den Grünen, Kurt Hartmann, wechselte zunächst zur Linkspartei nach Brandenburg, wo er noch 2009 Sprecher der Arbeitsgemeinschaft Sexualstrafrecht war.

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