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U-BOOTE IM HAIFISCHBECKEN – Landesaktionsplan Vielfalt (2)

Im vergangenen Blogpost hatte ich kurz die Vorbedingungen für den ‚Landesaktionsplan gegen Homophobie‘ des Landes Schleswig-Holstein skizziert – jetzt kommen wir in den ersten Teil der heißen Phase. Einige bis dahin unbekannte Personen treten auf, und erste Verwicklungen werden sichtbar.

Was bisher geschah: Voller guter Absichten haben sich engagierte Menschen zusammengefunden, diesen Landesaktionsplan zu entwickeln. Nun aber treten Mitspieler auf – ein Landesprojekt, das die Summe X zu verteilen hat, das weckt Begehrlichkeiten, gerade in einer Zeit, in der die Landeskassen leer sind und die Förderung von Projekten, die sich für die Gleichstellung von Lesben, Schwulen und Trans* einsetzen herbe Einschnitte hinnehmen mussten.

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IM BLINDFLUG FÜR GLEICHSTELLUNG – Landesaktionsplan Vielfalt (1)

Das Jahr 2014 hätte das Jahr für Lesben, Schwule und Trans* in Schleswig-Holstein sein können. Schließlich hatte der Landtag im Januar beschlossen, einen „Aktionsplan gegen Homophobie“ zu konzipieren und umzusetzen. Hätte, weil dabei so viele Dinge nicht gut gelaufen sind – warum, das versuche ich in diesem Blogpost zu erklären.

Zunächst einmal klingt es wie eine schöne Idee, wenn sich ein Land mit dem Schutz vor Diskriminierung und haßbezogener Gewalt beschäftigt. Bundesländer wie Hessen, Berlin und Baden-Württemberg beschäftigen sich ebenfalls damit, und ich diesen Ländern hat sich eine Menge bewegt. Vor allem Berlin ist da vorbildlich und bezieht alle gesellschaftlich relevanten Gruppen mit ein. Selbstverständlich kostet ein breiter Ansatz auch Geld – Berlin gibt viel aus, Schleswig-Holstein weniger. Um so wichtiger ist es daher, in SH die vorhandenen Mittel sinnvoll und zielgerichtet einzusetzen.

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8. März 2015 in Kiel: Der absolute Tiefpunkt

Vermutlich erinnert sich sowieso kein Mensch mehr daran, was der 8. März für ein Tag ist. Kleine Nachhilfe: Internationaler Frauentag – eigentlich immer eine schöne Gelegenheit, sich daran zu erinnern, was sich diese Gesellschaft auch im dritten Jahrtausend noch an strukturellen Diskriminierungsformen leistet. Und manch eine erinnert sich noch an die kämpferischen Demonstrationen und Aktionen im Zuge der neuen Frauenbewegung. Meiner Meinung nach wäre das immer noch nötig.

Nicht so in Kiel, dem Landeshauptdorf an der Förde. Die städtische Frauenbeauftragte beglückt in diesem Jahr nämlich die Welt mit einer Modenschau. Und um das Maß voll zu machen schlägt Atze Schröder zeitgleich in der Sparkassenarena in dieselbe Kerbe und kippt mit das ‚Süße Gift der Verführung‘ eine Kiste Sexismus vom Feinsten über die Stadt.

Ach Kiel – was soll  das geben? Frauen hübsch aufgebrezelt in Fair gehandelter Mode? Politik im Arsch? Den Chauvis eine neue Chance? Und dazu ein nettes Lächeln und ein Schulterzucken?

So wird das nichts, leider.

 

Liebes Ikea,

Du hattest ja lange Zeit diesen skandinavisch-naiv-freundlichen Nimbus: deine Produkte waren zwar aus Spanplatte, aber dafür bunt lackiert, Deine Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen waren freundlich und haben das Duzen in Deutschland salonfähig gemacht. Es gab Billy, Köttbullar mit echten Kartoffeln und ein Bällebad für die Kleinen.

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Pegida: Ganz normale Nazis

Heute morgen im Deutschlandfunk: ein Bericht über die Pegida-Proteste, bei denen zur Zeit Rechtspopulisten die Straßen bevölkern. Im Beitrag eine Kurzanalyse – nein, das wären nicht alles Rechtsradikale, denn normalerweise würden solche Menschen bei den Aufmärschen der Nazis nicht mitlaufen. Das käme schon aus der Mitte der Gesellschaft, vielleicht noch vom bürgerlich-rechten Rand. So ein Statement lullt ein, und es entspricht nicht den Tatsachen. Warum das so ist, was die Parallelen zu faschistischen Ideologien und Ritualen sind und vor allem: was die AfD damit zu tun hat sind einige Erkenntnisse, die zeigen, dass man sehr wohl aus der Geschichte lernen sollte. Weiterlesen

Heiter bis wolkig: Eine Übersicht über Clouddienste

Früher war alles einfacher – höre ich oft, aber das ist wahrscheinlich eher eine Frage davon, wie sehr man die Vergangenheit verklärt. Und in meiner Branche, in der es oft darauf ankommt, Dateien zuverlässig von A nach B zu bringen und gegebenenfalls auch noch an diesen Daten gemeinsam zu arbeiten gilt das nur beschränkt. Ich kann mich noch sehr gut an die zeit erinnern, in der UPS drei Tage brauchte, um vier 5,25-Zoll-Floppy-Discs vom Büro in Kiel zum Rechenzentrum der Universidad Autónoma in Santa Cruz de la Sierra zu bringen, und an das Surren des Modems, das gestückelt gepackte Zipfiles über die Telefonleitung, das MausNet und das DFN zur FH Kiel schaufelte. Freude geht anders, und den Tag, an dem ich beim Finalilisieren von geowissenschaftlichen Datensätzen dann einen Layer vergessen hatte und das erst bemerkte, als sie sich auf der anderen Seite des Globus befanden, werde ich nie vergessen.

Heute sollte das alles einfacher sein, denn heute gibt es die Cloud. Speicher satt, Datentransport durch simples Fallenlassen in einen Ordner, der sich im Idealfall dann schnell woanders materialisiert. Im Idealfall gibt es dann noch Bearbeitungsfunktionen für gängige Dateiformate und ein paar kleine Tools zur Zusammenarbeit – oder eine API, mit der sich Fremdapplikationen sinnvoll anstöpseln lassen. Die Zahl dieser Dienste ist unübersichtlich, Leistungen und Zuverlässigkeit sind es auch. Dem möchte ich mit einer kleinen Artikelserie abhelfen. Weiterlesen

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