>> shuffeling bits’n’bytes

Eigentlich bin ich ganz zufrieden mit meinem Arbeitscomputer – ich lass die anderen immer lästern, wenn sie von den Widrigkeiten eines Windows-PCs schwadronieren, erinnere mich an meinen Zweitrechner und wie sehr mich der iMac mit OSX manchmal schon geärgert hat, und dann lächle ich in mich hinein und finde, das auch XP sich durchaus gut zum arbeiten eignet.

Na gut – wenn das immer so wäre, dann bräuchte es keinen Blogeintrag, ich geb’s ja zu. Und ich schreibe sicher mehr über die Macken von XP, weil ich unter diesem System auch den größeren Teil meiner Arbeitszeit verbringe.

Und schließlich gibt es Tage, an denen der Fehlerteufel so richtig zuschlägt. So geschehen im letzten Jahr, als mich ein fehlerhaftes Kaspersky-Update dazu brachte, in der Endphase eines Printprojektes den größeren Teil meiner Hardware auszutauschen (Kulanz des AV-Herstellers? Mitnichten, soll ich doch dann die Businessprodukte kaufen …). Und so auch in den vergangenen 14 Tagen. Nein, Microsoft war’s nicht, wohl aber die Herstellerfirma der Grafikchips.
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>> das leben ist schön

Sie haben unterschrieben: Gestern schlossen das Bundesfamilienministerium und eine Gruppe von fünf Internetprovidern einen Vertrag, in dem die Sperrung kinderpornografischer Angebote über so genannte ‚Schwarze Listen‘ geregelt ist.

Für die moderne Internautin sieht das ganze wie blanker, werbewirksamer Aktionismus aus – der Einstieg in Zensurmaßnahmen ist es ohnehin, und vollkommen wirkungslos obendrein. Erschütternd ist dabei, dass wirkliche Maßnahmen gegen die Anbieter unterbleiben. Anstatt in konzertierten, multinationalen Aktionen gegen Provider vorzugehen, die auf ihren Servern Platz für Bilder und Videos bieten, in denen (nicht nur) Kinder sexuell ausgebeutet werden, lullt die Bundesregierung die breite Masse der Bevölkerung mit einer Maßnahme ein, die über ein plakatives ‚Wir tun was‘ nicht hinausgeht.

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>> weshalb windows aus 40.000.000 zeilen code besteht

So sieht der Webclient von Microsoft Sharepoint von innen aus:

function DeferCall() { 
         if (arguments.length == 0) { 
             return null; 
             } 
         var args = arguments; 
         var fn = null; 
         if (browseris.ie5up || browseris.nav6up) { 
         eval("if (typeof(" + args[0] + ")=='function') { fn=" + args[0] + "; }"); 
             } 
         if (fn == null) { return null; } 
         if (args.length == 1) { 
         return fn(); 
         } else if (args.length == 2) { 
         return fn(args[1]); 
         } else if (args.length == 3) { 
         return fn(args[1], args[2]); 
         } else if (args.length == 4) { 
         return fn(args[1], args[2], args[3]); 
         } else if (args.length == 5) { 
         return fn(args[1], args[2], args[3], args[4]); 
         } else if (args.length == 6) { 
         return fn(args[1], args[2], args[3], args[4], args[5]); 
         } else if (args.length == 7) { 
         return fn(args[1], args[2], args[3], args[4], args[5], args[6]); 
         } else if (args.length == 8) { 
         return fn(args[1], args[2], args[3], args[4], args[5], args[6], args[7]); 
         } else if (args.length == 9) { 
         return fn(args[1], args[2], args[3], args[4], args[5], args[6], args[7], args[8]); 
         } else if (args.length == 10) { 
         return fn(args[1], args[2], args[3], args[4], args[5], args[6], args[7], args[8], args[9]); 
         } else { 
         var L_TooManyDefers_Text = "Too many arguments passed to DeferCall" 
         alert(L_TooManyDefers_Text); 
         } 
         return null; 
         }     

Ich wundere mich also nicht, warum die für ein Betriebssystem 40.000.000 Zeilen brauchen …

:-

>> downgrading

Mittlerweile ist bei mir das nette Päckchen mit Adobes Creative Suite 4 gelandet – schon die Betas hatten mich beeindruckt, und der erwartete Zuwachs an Produktivität hat sich auch schon eingestellt. Bedient sich nett, viele kleine Features gefallen, aber bis zum endgültigen Abschalten der CS3 werde ich mich sicher noch etwas Zeit nehmen, testen und dann hier auch berichten.

Eines hat sich jedoch nicht verbessert: In InDesign ist es immer noch nicht möglich, Daten zu sichern, die zu mehr als der unmittelbaren Vorgängerversion kompatibel sind – eines der Hauptärgernisse für mich. Ich selbst arbeitete meistens mit der InDesign CS3, viele KundInnen haben die CS2-Version, manche gar den CS-Dino. Beim Datentausch ergibt sich dann beinahe automatisch ein nerviger Workflow: Datei in InDesign-CS3 öffnen, als InDesign-Interchange für CS2 speichern, schließen. Datei erneut öffnen, diesmal in InDesign CS2, als Interchange für CS speichern, Datei schließen. Datei erneut öffnen, diesmal in InDesign-CS, als natives CS speichern (da manche Kunden das entsprechende Kompatibilitäts-Update nicht haben), schließen, fertig. Continue reading

>> hardstyle

An manchen Tagen, da könnte die morderne Internautin schier verzweifeln: Da müht sie sich tagein, tagaus, all die Projekte, die so anstehen, accessible zu gestalten, hantiert mit Editoren für dies und Editoren für das, schiebt Quelltext von Ordner zu Ordner, checkt alles in Validatoren ab … Kurz: sie verhält sich politisch korrekt und versucht, ihren Nutzerinnen und ihren Kundinnen nicht mehr Steine in den Weg zu legen als unvermeidlich ist.

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